Mein Buch "Aldi - einfach billig" ist nun seit vier Wochen auf dem Markt. Mich erreichen unwahrscheinlich viele Nachrichten von Betroffenen und begeisterten Lesern. Ich versuche, alle Mails so schnell als möglich individuell zu beantworten. Auch die veröffentlichten Reaktionen von Lesern zeichnen bislang ein positives Bild. Ein erfreuliches Feedback. Hier meine Lieblings-Rezension auf www.amazon.de: 

"Es raubt einem dem Atem
... und zwar nicht nur vor Spannung, sondern vor allem aus Fassungslosigkeit. Nie habe ich beim Lesen eines Buches so verflucht, zwischendurch schlafen gehen zu müssen; nicht nur, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht, sondern auch, weil ich nach der Lektüre blöderweise auch noch schlecht davon geträumt habe. Was wir bislang nur von Schlecker und Lidl wussten, wird jetzt für die sympathische Marke offenbar. Das Terrorregime Aldi schildert Straub detailliert, glaubwürdig und ohne zu jammern (was bei dem Thema ja nahe gelegen hätte) oder anzuklagen. Im Gegenteil: Ich fühle sogar immer noch Sympathie für das Unternehmen durch, da war (und ist bis heute) jemand offenbar mit Leib und Seele bei der Sache. Bei allem, was dem Autor widerfahren ist, bleibt er immer noch sachlich und würzt seine Erlebnisse sogar mit humorvollen Anekdoten, was das Buch leicht durchlesbar macht. (Leidglich das Vorwort von Günter Wallraff ist mit 20 Seiten etwas lang geraten. Ich habe es nach ein paar Seiten übersprungen. Trotzdem verstehe ich, dass man als No Name-Autor froh ist, wenn Wallraff sich die Ehre eines Buch-Beitrags gibt.) Doch das Lachen bleibt einem im Halse stecken, führt man sich vor Augen, dass DAS der Arbeitsalltag von tausenden von Menschen ist. Nachdem ich Schlecker schon zu Fall gebracht habe, indem ich nicht mehr hingegegangen bin (ja, das war ich ;-)), wünscht man förmlich, dass es Aldi bald ähnlich geht; aber ob es bei Tengelmann oder Netto anders zugeht, ist fraglich. Gerade das letzte Kapitel macht deutlich, dass das System "Aldi" das traurige Blueprint für ähnliche bis schlimmere Verhältnisse bei Lidl, Norma und anderen Discountern ist. Ich kann nur hoffen, dass das Buch Konsequenzen hat. Ich habe es schon mehreren Freunden empfohlen. Es sollte aber nicht nur Pflichtlektüre für die Konsumenten sein, sondern vielmehr für die Aldi-Führungsebene, um ihr den Spiegel vor Augen zu halten, damit die Unternehmenskultur der Angst endlich ein Ende hat."