Umschlagstext des neuen Buches:

Als im Frühjahr das Buch «Aldi. Einfach billig» (rororo 62959) erschien, war das Aufsehen beträchtlich. Zum ersten Mal erfuhr die Öffentlichkeit Näheres über das Innenleben des Discounters. Extremer Arbeitsdruck, Einschüchterung und Willkür, Entlassungen als Personalpolitik, Kostendruck und umfassende Kontrolle: Medien und Öffentlichkeit waren von Straubs Insider-Bericht schockiert.

Und wie ist es heute, gut ein Jahr später, im 100. Aldi-Jahr? Viel hat sich nicht geändert, konstatiert Straub, der nach seinem Buch Hunderte von Rückmeldungen weit über die Aldi-Welt hinaus bekommen hat und zahlreichen neuen Berichten nachgegangen ist. Dieses Buch schildert einige von ihnen, und sie sind schockierender noch als zuvor: von menschenverachtenden «Fesselspielen» mit Azubis in einem Aldi-Zentrallager über Mobbing mit Ratten bis zu einer getürkten Aldi-Wette bei «Wetten, dass ..?», von Psychoterror gegen Mitarbeiter, die einfach nur ihr verbrieftes Recht wahrnehmen wollen. Straub blickt auch über den Aldi-Tellerrand hinaus. Anderswo ist es oft nicht besser, wie Blicke auf Edeka, Netto, Fressnapf und einige andere Filialisten zeigen. Aber es gibt auch Positives zu berichten: und zwar von Lidl.